Porträt-Foto von Tanja Huppert
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Porträt-Foto von Tanja Huppert: Der Fotograf steht links seitlich von ihr, das Gesicht ist ihm zugewandt. Sie trägt eine dunkelblaue Bluse. Das Gesicht ist recht nah herangezoomt.

Biografie - lange Fassung

»Musik ist der tiefste Ausdruck meiner Seele« sagt die Münchner Pianistin Tanja Huppert, die ihre wichtigste Aufgabe darin sieht, die innere Welt des Komponisten, während er seine Musik schreibt, nachzuempfinden und dem Zuhörer zu vermitteln. Sie glaubt, dass Musik Wunder bewirken und alles Böse besiegen kann.

Die Reaktionen auf ihr Spiel sind eindeutig: Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, beschreibt ihre Interpretation der Goldberg-Variationen BWV 988 von Johann Sebastian Bach als »subtil« und »mit großer Musikalität, Kreativität und hohem technischen Können gespielt«, Jonathan Nott, der langjährige Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, beschreibt ihr Spiel nach der gemeinsamen Aufnahme von Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur, KV 271 (Jeunehomme) als »eine wunderbare Balance zwischen technischem Können, Inspiration, Musikalität und Witz«, und ihr Konzert im Steinway-Haus Hamburg erhielt stehende Ovationen, über welches das Haus »Tanja Huppert spielte sich heute Abend in unsere Herzen!« berichtete.

Zurzeit bereitet sie ein größeres Videoprojekt vor, in dem sie klassische Klavierwerke für YouTube aufnehmen wird.

Mit den Bamberger Symphonikern und dem Bayerischen Rundfunk nahm sie Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur, KV 271 (Jeunehomme), Maurice Ravels Gaspard de la nuit und Domenico Scarlattis Sonate d-Moll, K 141 auf, die alle jährlich im Radio, z. B. auf BR-Klassik, ausgestrahlt werden. Daneben hat sie mit ihnen Haydns Klaviersonate in F-Dur Hob XVI:23, Domenico Scarlattis Sonate g-Moll, K 8 und die Toccata des 1951 geborenen Münchner Komponisten und Organisten Harald Feller aufgenommen. 2018 nahm sie Mozarts Sonate Nr. 15, KV 533-494, Haydns Andante con Variazioni für Klavier Hob XVII:6 und Viktor Ullmanns Variationen und Doppelfuge op. 3a über ein Thema von Arnold Schönberg (op. 19/4) auf und erstellte das inhaltliche Konzept für ein Künstler-Videoporträt über sie.

Tanja spielte bereits im Alter von 15 Jahren Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23 und besuchte die Tschaikowsky-Musikakademie in Kiew, Ukraine, wo sie als jüngste Studentin mit Auszeichnung abschloss. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München im Hauptfach Klavier bei Professor Michael Schäfer und schloss dort ihr Studium ab. Sie gewann den ersten Preis des Salerno-Klavierwettbewerbs in Italien und erhielt Stipendien des G. Henle-Verlags und der Deutschen Stiftung Musikleben.

Neben ihrer Arbeit als Solistin ist sie auch als Musikpädagogin für Kleinkinder tätig und tritt mit ihnen als Kinderchor auf, den sie am Klavier begleitet.

Neben der Musik liebt sie auch die Malerei, vor allem poetische Werke, wie die von Pieter Bruegel und Marc Chagall.
Zuletzt aktualisiert: 5. Oktober 2020 (392 Wörter)

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